21.000 Fans feiern TFELD Festival

Rückblick: Rund 21.000 Besucher haben am vergangenen Wochenende beim TFELD den Flughafen Tempelhof in eine außergewöhnliche Kulisse für Berliner Musik- und Stadtkultur verwandelt.

„Von Berlin für Berlin“ – unter diesem Motto haben rund 21.000 Musikbegeisterte am vergangenen Wochenende beim TFELD den Flughafen Tempelhof in eine außergewöhnliche Kulisse für Berliner Musik- und Stadtkultur verwandelt. Auf vier Bühnen trafen Hip-Hop und elektronische Musik aufeinander – mit einem Line-up, das die musikalische Vielfalt der Hauptstadt widerspiegelte.

Das Motto war dabei Programm: Alle Artists kamen aus Berlin. Statt sich auf ein einzelnes Genre zu konzentrieren, brachte TFELD unterschiedliche Strömungen der Berliner Musikszene zusammen. Urgesteine und aktuelle Chartgrößen wie Paul Kalkbrenner, Pashanim, Juju, Ellen Allien und Marlon Hoffstadt teilten sich die Bühnen des ehemaligen Flughafens mit aufstrebenden Newcomern und Geheimtipps wie Zackavelli, Ceren oder Mieze.

Musik trifft Berliner Stadtkultur: TFELD Festival

Auch abseits der Bühnen gab es viel zu entdecken: Der Berliner Fernsehturm – in Form von Kugel und Spitze – landete direkt auf dem Vorfeld, während U-Bahn-Wagen die Electro-Stage prägten. Zusammen mit Flohmarkt, Friseur, Basketball-Court und anderen Elementen entstand eine einzigartige Mischung aus Festival, Clubkultur und Berliner Alltag.

„Die Idee war auch: Welche Ausrede hast du, nicht zu kommen?“, erklärte Pol Decker, Creative Director des TFELD, im Interview mit dem Groove Magazin.

Um 22 Uhr endete das Tagesfestival auf dem Vorfeld. Gefeiert wurde anschließend in Hangar 5 bis in die frühen Morgenstunden weiter. Für die Afterparty wurde von dem ehemaligen Berliner Club Watergate veranstaltet.

Lob für Konzept und Zugänglichkeit

Auch die Medien zeigten sich angetan vom Konzept des Festivals. Das Groove Magazin hob insbesondere die fairen Ticketpreise als Zeichen für eine zugängliche Musikkultur hervor. tipBerlin bezeichnete TFELD als „gelungene Momentaufnahme der aktuellen Musikkultur der Stadt“.

Die Premiere hat gezeigt, wie lebendig und verbindend der Flughafen Tempelhof als Veranstaltungsort für Musik und Kultur genutzt werden kann. „Von Berlin für Berlin“ war dabei nicht nur das Motto, sondern wurde auf dem gesamten Festivalgelände erlebbar.

TFELD in Bildern

21.000 Musikbegeisterte, vier Bühnen und jede Menge Berliner Stadtkultur – hier gibt es die schönsten Eindrücke vom Festival am Flughafen Tempelhof.

Das TFELD Festival am Flughafen Tempelhof: Im Vordergrund steht ein zweimotoriges Propellerflugzeug, umgeben von Besucher*innen und mobilen Ständen. Dahinter versammelt sich eine dichte Menschenmenge vor einer Bühne mit blauem Licht und hohen Gerüsttürmen. Rundherum stehen Container, Zelte und ein „BAR“-Stand. Im Hintergrund erhebt sich das Flughafen Gebäude mit Turm, unter einem Himmel mit warmem Sonnenlicht.

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