Forschung trifft Praxis: Masterstudierende erforschen den Flughafen Tempelhof
Im Rahmen des Design Project 3 „Public/Private Spaces“ (2026/27) sowie des Master Design Project 2027 besuchten rund 20 Masterstudierende der Whitecliffe University of Applied Sciences (Faculty of Architecture and Design) das historische Areal des Flughafen Tempelhof.
Forschung und Entwurf im Dialog
Die Studierenden des Masterstudiengangs Interior Design befinden sich im dritten und vierten Semester und damit mitten in der entscheidenden Abschlussphase ihres Studiums. Das Zentrum ihrer Masterarbeiten bildet die enge Verzahnung von Forschung und praktischer Entwurfsarbeit:
Nach einer eingehenden Analyse verschiedener Bestandsgebäude formulieren die Studierenden individuelle Forschungsfragen, um auf dieser Grundlage innovative Umnutzungs- und Transformationskonzepte zu entwickeln. Der Flughafen Tempelhof bietet hierfür als hochspannendes, von der Universität empfohlenes Studienobjekt das ideale Umfeld.
Einblick hinter die Kulissen
Während ihres Besuchs erhielten die Teilnehmenden eine umfassende Führung über das Gelände sowie Einblicke in aktuelle Projekte und Räumlichkeiten vor Ort. Das große Interesse und das enorme Potenzial des Standorts spiegelten sich direkt im Feedback wider: Mehrere Studierende kündigten bereits an, für vertiefende Recherchen und zur Präsentation ihrer Forschungsfragen zum Flughafen Tempelhof zurückzukehren.
Zukunftsfähige Räume neu denken
Die Projekte beschäftigen sich mit verschiedenen Fragestellungen:
- Transformation des Bestands: Wie lassen sich historische Gebäudekomplexe zukunftsfähig weiterentwickeln?
- Neue Nutzungskonzepte: Welche Programme und Funktionen braucht die Stadt von morgen?
- Grenzbereiche neu definieren: Wie gestalten wir das Zusammenspiel von öffentlichen und privaten Räumen?
Das Spektrum der studentischen Entwürfe reicht von fundierten Bestandsanalysen über die Entwicklung neuartiger Raumprogramme bis hin zur detaillierten Ausarbeitung innovativer Raum- und Gestaltungskonzepte. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und freuen uns auf den weiteren Austausch mit den Studierenden!