Der gegenseitige Blick über den Atlantik
Informationen
Das aktuelle transatlantische Verhältnis zwischen Deutschland und den USA ist angespannt. Glaubt man den Meinungsumfragen, so hat eine Mehrheit der Deutschen derzeit ein eher negatives Bild von Amerika. Auch die amerikanische Sicht auf Deutschland hat sich zuletzt eher verschlechtert.
Es ist Zeit, einmal darüber zu sprechen. Dabei wollen wir mit unseren Gästen, Volker Depkat und Brandon Bohrn, auch die lange historische Entwicklung des gegenseitigen Blickes über den Atlantik, das Amerikabild der Deutschen und das Deutschlandbild der Amerikaner:innen, thematisieren.
Veranstaltungsreihe THFx
Die Veranstaltungsreihe THFx bietet spannende Impulse, faszinierende Geschichten und tiefgehende Diskussionen zu aktuellen Themen und historischen Ereignissen. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich inspirieren – alle Veranstaltungen laden zum Mitdenken und Mitdiskutieren ein.
Gäste
Volker Depkat
Volker Depkat ist Professor für Amerikanistik an der Universität Regensburg. In seinen zahlreichen Publikationen lotet Depkat das gegenseitige Verhältnis Deutschlands und der USA aus, zuletzt in seinem Buch „Bundesrepublik Amerika. Wie der deutsche Föderalismus die US-Verfassung inspirierte“. Seit Anfang des Jahres erklärt er den Deutschen regelmäßig in dem Podcast „Amerika verstehen“ die eigenartige Welt der amerikanischen Kultur, Gesellschaft und Politik. Depkat wurde in den USA geboren und lebte die ersten Kindheitsjahre in den USA, wo er auch zur Schule ging.
Brandon Bohrn
Brandon Bohrn ist Senior Expert für transatlantische Beziehungen im Europa-Programm der Bertelsmann Stiftung. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die US-Außen- und Sicherheitspolitik, politische und gesellschaftliche Entwicklungen in den USA sowie die Beziehungen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten. Zuvor arbeitete er bei der Bertelsmann Foundation in Washington, D.C., wo er drei Jahre lang den „Transatlantic Trends“-Bericht mitverfasste. Weitere berufliche Stationen führten ihn in den US-Senat, an das US-Generalkonsulat in Düsseldorf und an die US-Botschaft in Berlin. Als Fulbright-Stipendiat unterrichtete er Englisch in Wanne-Eickel und studierte später als DAAD-Stipendiat an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Verbindung zu Deutschland begann schon früher – mit einem Aufenthalt bei einer Gastfamilie in Magdeburg.
Moderation: Irmgard Zündorf
Einlass: 18:30 Uhr
Wegbeschreibung
Bus: 248 und M43
U-Bahn: U6
Vor Ort stehen zwei Parkplätze für Menschen mit Behinderungen (entsprechender Parkausweis nötig) zur Verfügung.
Adresse:
Platz der Luftbrücke 5, C2
12101 Berlin