Nahaufnahme von Händen eines Schülers, der das Löten lernt mit blauem Untergrund

MINT-Tag am Flughafen Tempelhof

Am 17. Juli verwandelten sich das ikonische Flughafengebäude und das Tempelhofer Feld in ein großflächiges Lernlabor für Naturwissenschaften und Technik. Das John-Lennon-Gymnasium aus Berlin-Mitte bot seinen rund 760 Schülerinnen und Schülern ein immersives MINT-Erlebnis mit zahlreichen praxisnahen Stationen – und nutzte dabei die besondere Kulisse des ehemaligen Flughafens in vollem Umfang.

Das Gymnasium, benannt nach dem Beatles-Musiker John Lennon und ausgezeichnet als „Umweltschule in Europa“, brachte insgesamt 761 Schülerinnen und Schüler sowie 69 Lehrkräfte auf das geschichtsträchtige Gelände. Ziel der Veranstaltung war es, Interesse und Verständnis für die sogenannten MINT-Fächer – Mathematik, Biologie, Physik, Chemie und Informatik – durch praxisorientiertes Lernen zu fördern. 

Experimente im Flughafengebäude

Im historischen Flughafengebäude fanden vielfältige Experimente und Projekte statt. Zehntklässler:innen programmierten Roboter in der Ausstellungsebene des THF TOWER, während Neuntklässler:innen im Besucherzentrum CHECK-IN am Ehrenhof die naturwissenschaftlichen Grundlagen der Eisherstellung erforschten. Vor dem THF TOWER diente der Kulturgarten von „Neulich“ als offene Werkstatt: An einer Lötstation bauten Schülerinnen und Schüler elektronische Schaltungen und brachten LEDs zum Leuchten. 

Technik, Biologie und Kreativität in Aktion

Auch das sogenannte „MINTastische Klassenzimmer“ und die „Bühne Allende Kontor“ boten kreative und technische Herausforderungen. Dazu gehörte unter anderem das Programmieren von Calliopes – kleinen Minicomputern – zur Navigation durch ein Labyrinth, die biologische Klassifizierung von Obst und dessen anschließende Verarbeitung zu Fruchtsalat oder der Bau stabiler Häuser aus Keksen und Zuckerguss. 

Das Tempelhofer Feld selbst wurde ebenfalls zum Experimentierareal. In Teams stärkten die Teilnehmenden ihre Problemlösungskompetenz, lösten mathematische Rätsel, bestimmten Vogelstimmen und ließen Raketen mit Essig-Backpulver- oder Luftdruck-Wasser-Antrieb steigen. Eine weitere Herausforderung: der Bau tragfähiger Papierbrücken, deren Stabilität mit Wasser getestet wurde. 

Flughafen Tempelhof: Lernen jenseits des Klassenzimmers

Die Wahl des Flughafens Tempelhof als Veranstaltungsort bot nicht nur eine besondere Atmosphäre, sondern auch viel Raum für kreative Lernformen jenseits des klassischen Unterrichts. Zum Abschluss versammelten sich alle Teilnehmenden zu einem kurzen Teambuildingspiel mitten auf dem Feld. 

Ein starkes Zeichen für Bildung und Zukunft

Der MINT-Tag des John-Lennon-Gymnasiums steht exemplarisch für die Werte der Schule: Leistung, Weltoffenheit und Engagement. Er ermöglichte den Jugendlichen einen motivierenden Zugang zu den MINT-Disziplinen – und bot zugleich dem Flughafen Tempelhof die Gelegenheit, sich erneut als innovativer Bildungsstandort mit Zukunftsperspektive zu präsentieren. 

 

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