Ready for Take-Off
100 Jahre Flughafen Tempelhof
Liebe Besucher:innen,
der THF TOWER inklusive Dachterrasse bleibt derzeit aufgrund von Renovierungsarbeiten sowie dem Aufbau einer neuen Ausstellung bis Ende Mai geschlossen.
Am 28. Mai 2026 eröffnet unsere neue Ausstellung ‘Lufthansa. Berlin-Tempelhof 1926–1945. Zwischen ziviler und militärischer Luftfahrt’ im THF TOWER. Wir freuen uns schon jetzt darauf, Sie dann wieder bei uns begrüßen zu können.
Weitere Informationen zur neuen Ausstellungen finden Sie hier: Lufthansa. Berlin-Tempelhof 1926–1945. Zwischen ziviler und militärischer Luftfahrt
Die Ausstellung "Ready for Take-Off – 100 Jahre Flughafen Berlin-Tempelhof" erzählt in neun spannenden Kapiteln die Geschichte des Orts von Flugexperimenten, Monumentalarchitektur und NS-Zeit über Luftbrücke und Spionage bis hin zur Nachnutzung als offener Ort für alle.
8. Oktober 1923: Bei herbstlichem Wetter steht eine Gruppe von Menschen neben drei Holzschuppen auf dem Tempelhofer Feld. Später starten zwei Flugzeuge. Der Flughafen Berlin-Tempelhof ist eröffnet. Aus den einfachen Bauten entsteht bald einer der modernsten Flughäfen der Welt mit dem zeitweise größten Passagieraufkommen Europas, ein Luftkreuz mitten in Berlin.
"Ready for Take-Off" beleuchtet die Anfangsjahre des Flughafens Berlin-Tempelhof. Neun Kapitel führen durch das erste Jahrzehnt seines Bestehens. Sie erzählen von den Auseinandersetzungen um einen zentralen Flughafen für die wachsende Metropole Berlin, von der bescheidenen Eröffnung im Krisenjahr 1923 und dem schnellen Ausbau im Zeichen der rasanten Entwicklung des Luftverkehrs. Sie zeigen Tempelhof als alltäglichen Arbeitsplatz und Schauplatz spektakulärer Flugevents, als "Heimatflughafen" der Luft Hansa und als Schnittpunkt ziviler und militärischer Interessen. Sie beleuchten das Verhältnis zwischen Flughafen und Stadtgesellschaft, die hier an der Faszination des Fliegens teilhat und zugleich immer mehr vom Feld verdrängt wird. Das erste Jahrzehnt endet mit Beginn des Nationalsozialismus. Der Flughafen wird zum Ort von Neubau, Terror, Diktatur.
Heute, 100 Jahre später, sind kaum noch Spuren des alten Flughafens zu sehen. Stattdessen ist das Flugfeld ein beliebter Freiraum und ein Experimentierfeld der Stadtgesellschaft.