Transport eines Flugzeuges auf einem LKW bei Nacht

Ein Stück Luftfahrtgeschichte für den Flughafen Tempelhof

Nach 20 Jahren Restaurationszeit trifft die Focke-Wulf Fw 200 „Condor“ am 23. Juni im Hangar 7 des Flughafens ein. Der Oldtimer ist der Letzte seiner Art und soll künftig zusammen mit der Iljuschin IL-14 und der Douglas C-54 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Tempelhof Projekt GmbH und das Deutsche Technikmuseum haben dazu eine Kooperationsvereinbarung getroffen.

In der Nacht des 23. Juni wird ein einmaliges Zeugnis der Luftfahrtgeschichte am Flughafen Tempelhof erwartet. Nach 20 Jahren Restaurationszeit und einer 400 Kilometer langen Reise von Bremen nach Berlin, trifft das historische Flugzeug, die viermotorige Focke-Wulf Fw 200 „Condor“, nun im Hangar 7 des Flughafens ein. Dort wird der Oldtimer, der in den 1930er Jahren mehrere Langstreckenrekorde brach und mittlerweile das einzige noch existierende Exemplar dieses Typs ist, wieder vollständig zusammengebaut. Die Restaurierung, an der über 150 Menschen beteiligt waren, ist ein Gemeinschaftsprojekt von Deutschem Technikmuseum, Airbus, der Deutschen Lufthansa Berlin-Stiftung und Rolls-Royce.

Focke-Wulf Fw 200 „Condor“ am Flughafen Tempelhof

Als Eigentümer des 80 Jahre alten Flugzeugs plant das Deutsche Technikmuseum, es künftig regelmäßig auf dem Flughafen Tempelhof der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei ist die Focke-Wulf Fw 200 „Condor“ in guter Gesellschaft, denn auf dem Gelände befinden sich bereits eine Iljuschin IL-14 und eine Douglas C-54 (Rosinenbomber). Auch sie sollen künftig regelmäßig der Öffentlichkeit zugänglich sein. Mit der Tempelhof Projekt GmbH hat das Deutsche Technikmuseum eine Kooperationsvereinbarung für die Unterstellung und Präsentation der drei historischen Flugzeuge geschlossen. Ziel der Zusammenarbeit ist die weitere Belebung des Standortes neben den vor Ort schon etablierten Aktivitäten und Veranstaltungen.

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