Auftakt für deutsch-amerikanische Workshopreihe
Zum 250. Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeit haben der Flughafen Tempelhof und die Amerikanische Botschaft in Berlin eine gemeinsame Workshop-Reihe für Schüler:innen gestartet. Zum Auftakt war mit Alan Meltzer, Chargé d’Affaires der US-Botschaft in Deutschland, ein hochrangiger Vertreter vor Ort.
Die Veranstaltungsreihe richtet sich speziell an Schulklassen, die sich im Geschichts-, Politik- oder Englischunterricht mit transatlantischen Themen befassen. Im Mittelpunkt stehen kulturelle und politische Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zwischen Deutschland und den USA – beleuchtet aus historischer und aktueller Perspektive.
Einblicke in die Geschichte des Flughafen Tempelhof
Zum Auftakt dieses Austauschformates durften wir Schüler:innen des Oberstufenzentrums für Kommunikations-, Informations- und Medientechnik am Flughafen Tempelhof empfangen. Die Schüler:innen des Englisch Leistungskurses hatten zunächst die Möglichkeit, bei einer Führung durch das historische Gebäude zentrale Orte zu besichtigen, die vor allem durch die amerikanischen Militärangehörigen genutzt wurden. Dazu gehörten unter anderem die Haupthalle, die Kapelle mit Luftbrücken-Gedenkfenster sowie ehemalige Freizeitbereiche wie die Basketballhalle.
Eröffnungsrede von Alan Meltzer
Anschließend eröffnete Alan Meltzer, Chargé d'Affaires der amerikanischen Botschaft in Deutschland, gemeinsam mit Fabian Schmitz-Grethlein die Workshop-Reihe zum 250. Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeit. In seiner Begrüßungsrede betonte Meltzer, dass die tiefe und beständige Freundschaft zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland, die wir heute genießen, 1948 während der Berliner Luftbrücke genau hier in Tempelhof entstand.
American Dream – damals und heute
Es folgte eine spannende Gesprächsrunde mit Thomas Werneke (Tempelhof Projekt) zur Geschichte der transatlantischen Beziehungen. Ein Schwerpunkt lag auf dem Thema Migration und dessen Einfluss auf beide Gesellschaften.
Den Abschluss bildete ein Gespräch mit dem US-Diplomaten Edward Cox. Gemeinsam mit den Schüler:innen diskutierte er über die Frage des „American Dreams“ und dessen Bedeutung im Wandel der Zeit.