Wie geht es weiter?

Phase I, Ideensammlung vom 18.11.2017 bis 08.01.2018 mit Auswertung

Der "Tag der Offenen Tür" im Flughafengebäude Tempelhof am 18.11.2017, 12.00 - 17.00 Uhr war der Auftakt der Bürgerschaftlichen Partizipation, die die Erstellung des Nutzungskonzeptes für den ehemaligen Flughafen Tempelhof begleiten wird.

Die Besucher*innen konnten ihre Ideen in der Haupthalle aufschreiben und bildlich festhalten.

Diese Vorschläge wurden zusammen mit einer Onlinebeteiligung auf mein.berlin.de in einer Ideensammlung "Zukunft des ehemaligen Flughafens Tempelhof" zusammengeführt.

Phase II, Bürgerveranstaltung in der Zollgarage am 08. Mai 2018

  • Präsentation der Ergebnisse der Onlinebeteiligung
  • Vorstellung erster Ideen und Zusammenarbeit mit dem Beirat
  • Vorstellung des Rahmens für den Partizipationsprozess

Grobstruktur Partizipationsprozess

Phase III, Findung des Arbeitsgremiums

bis 30. Mai 2018:             Bewerbungsphase für das Arbeitsgremium

Das Arbeitsgremium:

Zur Begleitung und Ausgestaltung des Partizipationsprozesses wird ein Arbeitsgremium nach Vorbild der „Leitlinien der Bürgerbeteiligung“ im Juni 2018 gebildet.

Aufgabe:

Das Arbeitsgremium begleitet den PROZESS, d.h. entwickelt die Formate, Kanäle der Kommunikation, Zielgruppenansprache. Analogie: Leitlinien zur Bürgerbeteiligung, Prozess Berliner Mitte

Zusammensetzung:

9 Personen: 2/3 Bürgerschaft (6 Personen), 1/3 Tempelhof Projekt GmbH, Beirat, Verwaltung (3 Personen)

Arbeitsweise: 

Das Arbeitsgremium tagt alle 1 bis 2 Monate.

Auftakt:

Bildung des Arbeitsgremiums am 9. Juni 2018 (Konstituierende Sitzung)

    29. Juni 2018:

    Das Gremium beginnt mit der Arbeit

    Um eine aktive Mitwirkung der Berlinerinnen und Berliner bei der Weiterentwicklung des Flughafengebäudes Tempelhof sicherzustellen, hat sich Anfang Juni ein neunköpfiges Arbeitsgremium konstituiert. Seine Aufgabe ist es, einen partizipativen Prozess zu gestalten und voranzutreiben, der eine breite, transparente und integrative öffentliche Beteiligung an der Nachnutzungskonzeption des einzigartigen Bauwerks gewährleistet.

    Im Beisein von Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, hat sich das Gremium am 29. Juni der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Büro die raumplaner, die mit der Konstituierung des Gremiums beauftragt sind, stellten die Aufgaben und die Bedeutung des Gremiums sowie einen Zeitplan vor. Die Bürgerveranstaltung bot den Anwesenden Bürger_innen aber auch die Möglichkeit sich aktiv einzubringen. In kleinen Diskussionsrunden fand ein Austausch über mögliche Formate der Partizipation, zu beteiligende Zielgruppen, Ideen für Leitlinien, Finanzierungsmodelle sowie allgemeine Themen statt. Die eingebrachten Ideen und Vorschläge bilden einen Teil der Grundlage für die Arbeit des Gremiums.

    Tag der offenen Tür am 1. September 2018

    ca. 25.000 Besucher*innen nahmen das Angebot an, hinter die Kulissen des Gebäudes zu schauen, die Mieter und Partner vor Ort kennen zu lernen und ihre Meinung im Rahmen der Bürgerbeteiligung zu sagen.Den Hangar 5 mit der politische Bühne, den Partnerpräsentationen und dem Pavillon der Bürgerbeteiligung  haben an diesem Tag  ca. 11.000 Menschen besucht.

    Im Partizipationspavillon informierte das Arbeitsgremium über die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung. Mitglieder des Arbeitsgremiums waren vor Ort, um den Dialog mit Besuchern aufzunehmen. Plakate informierten zum Torhaus als zukünftigen Ort der Partizipation und stellten die Mitglieder des Arbeitsgremiums mit ihren Aufgaben vor:

    • Bestimmung der Zielgruppen und die Entwicklung von Veranstaltungsformaten zur Information und Zusammenarbeit
    • Der Partizipationsprozess hat das Ziel gemeinsam mit der Stadtgesellschaft Leitlinien zur Entwicklung des Gebäudes zu erarbeiten

    Interviews mit Videoaufnahmen im Pavillon

    Die Beantwortung von ausgewählten Fragen in Interviewform wurde als erstes „Format“  erprobt.

    Die Fragen lauteten:

    1. Warum bist du heute hier?
    2. Was bedeutet dir dieser Ort?
    3. Wie soll es hier in 20 Jahre aussehen?

    Die Antworten lassen sich so zusammenfassen: In 20 Jahren sollte das Gebäude ein Ort des permanenten Wandels, der Begegnung und der Vielfalt sein. THF sollte als Denkfabrik und als „Best Practice" für die partizipative Gestaltung moderner städtischer Räume“ bekannt sein.  

    Torhäusschen wird  „Schaufenster der Partizipation“

    Das Torhaus am Columbiadamm wird nach mehr als 10 Jahren Leerstand zukünftig eine neue Nutzung als „Schaufenster der Partizipation“ haben. Ende August 2018  wurde die Nutzungsvereinbarung mit der Initiative "THF.Vision" unterschrieben.  50%  der Nutzung sind durch andere Gruppen (Initiativen, Bürgerschaft und Nachbarschaft) vorgesehen.

    Tiny House „New Work Studio“

    Da für das Torhaus keine Baugenehmigung vorliegt und von der Initiative derzeit an einem Bauantrag gearbeitet wird, wurde auf der Fläche gleich nebenan ein Tiny House „New Work Studio“ (Architekt: Van Bo Le-Menzel) als mobiles Baubüro für den Zeitraum der Nutzbarmachung des Torhauses aufgestellt.

    Dialog zur Beteiligung

    Picknick am 19.10.2018

    Um die Kooperation und Zusammenarbeit zwischen THF.Vision und Mitarbeitern der Tempelhof Projekt GmbH zu fördern, gab es ein informelles Picknick mit etwa 20 Teilnehmern*innen.

    Arbeitsgremium der Bürgerbeteiligung

    Das Arbeitsgremium der Partizipation hat im 3. Quartal 4 Mal getagt. Es wurden u.a. Zielgruppen für die Partizipation identifiziert (z.B. Nachbarschaft, Geflüchtete, Politik, Interessensvertreter, Kinder und Jugendliche) 

    18.07 | 2. Sitzung des Arbeitsgremiums

    01.08 | 3. Sitzung des Arbeitsgremiums

    20.08 | 4. Sitzung des Arbeitsgremiums

    24.09 | 5. Sitzung des Arbeitsgremiums

    Vergabeverfahren Dienstleister Partizipationsbüro ab 1. September

    Das Partizipationsbüro „slapa & die raumplaner GmbH“ wurde als Dienstleister beauftragt, um den Prozess als unabhängige Koordinierungsstelle bis Ende 2019 zu begleiten. Das Büro wird die voraussichtlich drei öffentlichen Veranstaltungen organisieren. Darüber hinaus werden weitere Veranstaltungsformate der Beteiligung ausgeschrieben, um Fachexperten für die Zielgruppen und passgenaue Methoden zu sichern.