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SUMMARY:Schokolonialismus und andere Ausbeutungsformen
DESCRIPTION:Der Berliner Stadtteil Tempelhof galt Anfang des 20. Jahrhunder
 ts als „Schokoladenbezirk“. Das lag vor allem an den Produktionsstätten der
  Firma Sarotti. Ab 1913 stand in der Teilestraße die große Sarotti-Fabrik s
 üdlich des Tempelhofer Feldes und des späteren Flughafens. Unter den Arbeit
 er:innen schon früh als „Graues Elend“ verschrien, war die Fabrik für viele
  Zeitgenossen Ausdruck einer kapitalistischen Ausbeutung der dort tätigen A
 rbeitskräfte. Auch die Arbeitskräfte in den Kolonien mussten unter ausbeute
 rischen Konditionen den Rohkakao ernten.\n\nBei diesem historischen Themena
 bend blicken wir mit unseren Gästen auf die lange Geschichte der Kakao- und
  Schokoladenindustrie und ihre unterschiedlichen Ausbeutungsformen. Wir sch
 auen auf die Verhältnisse der Arbeitskräfte im Deutschen Reich und den Kolo
 nien. Wir sprechen auch über die Zwangsarbeit in Tempelhofer Betrieben währ
 end der NS-Zeit und wollen gemeinsam darüber diskutieren, warum bis heute S
 chokolade nicht nur süßes Vergnügen, sondern oft noch mit fragwürdigen Arbe
 itsverhältnissen verbunden ist.\n\nMehr Informationen zur Ausstellung “Scho
 kokolonialismus” im Museum Tempelhof-Schöneberg.\n\nTHFxGESCHICHTE\n\nWeite
 re Termine\n\nAm 5. November lesen Dr. Christoph Kreutzmüller und Dr. Bjoer
 n Weigel im Rahmen unserer THFxGeschichte-Reihe aus ihrem neuen Buch “Berli
 n im Nationalsozialismus. Abriss einer Stadtgeschichte”.
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