MIPIM in Cannes vom 13.3 - 16.3.2018

Jutta Heim-Wenzler (Geschäftsführerin Tempelhof Projekt GmbH), Regula Lüscher (Senatsbaudirektorin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen), Andreas Schulten (Vorstand bulwiengesa AG)

Zukunftsorte hieß ein Thema, welches für großes Interesse am Stand Berlin-Brandenburg sorgte.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat die Schirmherrschaft des Standes. In diesem Jahr wurde gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung und weiteren Unternehmen, die sich in Berlin engagieren, vor Ort über die aktuellen „Zukunftsorte“ und neuen Wohnungsbauvorhaben vorgestellt.

Der ehemalige Flughafen ist ein besonderer Zukunftsort. Ein Ort voller Geschichte und bewegter Vergangenheit. Von der dunklen nationalsozialistischen Epoche, über die essentielle Bedeutung während der „Luftbrücke“ 1948/49 bis hin zum regulären Flugbetrieb, der 2008 eingestellt wurde. Tempelhof ist mehr als ein Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst und das größte Baudenkmal Europas – das 1,2 km lange Gebäude ist ein Ort von welthistorischer Bedeutung und als Symbol für Hoffnung und Freiheit.

Dieses einzigartige Gebäude zu bewahren, aber gleichzeitig innovativ zu entwickeln ist eine große Herausforderung für die Tempelhof Projekt GmbH.

Unter der Überschrift „Experimental City Flughafen Tempelhof“ wurde die künftige Entwicklung vorgestellt und diskutiert.

Das Flughafengebäude soll nach und nach zu einem kreativen Inkubator der Stadt entwickelt werden. Hier soll ein Experimentierort und neues Stadtquartier für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft entstehen: ein Areal voller spannender Ideen, mit Raum zum Arbeiten und Ausprobieren, Platz für einzigartige Events und Adresse kreativer, innovativer und gastronomischer Angebote.

Das öffentliche Interesse an der Entwicklung des Quartiers ist riesig! - Mehr als 22.000 Besucher kamen zum ersten Tag der offenen Tür im November 2017. An diesem Tag wurde der Startschuss für die Bürgerbeteiligung zur Nachnutzung des ehemaligen Flughafengebäudes gegeben. Der Wunsch nach Beteiligung ist groß: Temporäre und experimentelle Flächennutzungen stehen hoch im Kurs. Diese hier anzusiedeln wird Aufgabe der nächsten Jahre sein.