Berlins neue Adresse für Kreative

Fotocollage: dan pearlman markenarchitektur GmbH

Der ehemalige Flughafen Tempelhof ist ein Mythos – international bekannt und voller symbolischer Kraft. Ziel ist es, diesen einzigartigen Ort würdig, zukunftsweisend und wirtschaftlich tragfähig weiterzuentwickeln. Ein neues Stadtquartier für Kultur und Kreativwirtschaft wird hier entstehen: das Berlin Creative District.

Die Tempelhof Projekt GmbH hat im Juli 2015 einen Nachnutzungsprozess mit der Intention angestoßen, ein bauliches und konzeptionelles Profil des Gebäudes festzulegen.

Ende 2015 wurde ein bedeutender Meilenstein erreicht. Aus der Vielfalt von Nutzungsvorstellungen und Partikularinteressen heraus einigten sich wesentliche Stakeholder aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Denkmalschutz auf ein einheitliches Profil: Tempelhof soll als Berlins neues Stadtquartier für Kultur und Kreativwirtschaft entwickelt werden – das Berlin Creative District.
Dieses Profil bildet die Basis der nun folgenden Erarbeitung eines integrierten Nutzungskonzepts. Zum Abschluss des Prozesses, voraussichtlich Ende 2017, werden konkrete bauteil- und flächenbezogene Planungen vorliegen, die das Flughafengebäude sukzessive für seine neue Bestimmung qualifizieren.

 

Berlin Creative District

  • steht für internationale Strahlkraft, Größe, Freiheit und Vielfalt, für beflügelte Ideen, Experimentierfreudigkeit und neues Arbeiten, für wirtschaftliche Wertschöpfung, für Erinnern und Ausblicken, für eine spannende Mischung sich gegenseitig inspirierender temporärer und langfristiger Nutzungen.
  • setzt Impulse mit großen und außergewöhnlichen Events.
  • verbindet die Stadt mit dem Feld und andersherum. Das Gebäude ist nicht mehr unüberwindbare Barriere, sondern Brücke und Pforte zwischen beiden urbanen Welten.
  • ist „offen sichtbar und sichtbar offen“ für seine Umgebung und bietet viele Gründe für einen Besuch. Insbesondere die Haupthalle und der Ehrenhof ragen als einladende, lebendige und vielseitige Orte des Austauschs und hoher Aufenthaltsqualität heraus.
  • bietet viel Platz für Start-ups und etablierte Firmen, Künstler und Institutionen. Dank seines ausgewogenen Nutzungsmix ist es wirtschaftlich selbsttragend; operiert nicht „non-profit“, aber „not for profit“.
  • trägt seine Geschichte im Wesen und macht sie auf facettenreiche Art und Weise erlebbar – mit der Geschichtsgalerie auf dem Dach, dem AlliiertenMuseum in Hangar 7 oder dem Besucherzentrum am Platz der Luftbrücke.