Gemeinschaftsgärtner gärtnern in Gemeinschaft

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Allmende-Kontor

Das Allmende-Kontor wird die gemeinsame Adresse für urbane Landwirtschaft und Gemeinschaftsgärten in Berlin.

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Projektbeschreibung

In Berlin gibt es eine verblüffende Zahl und Vielfalt von gemeinschaftlich „beackerten“ Flächen, die somit oft wie Allmenden genutzt werden: interkulturelle Gärten, Gemeinschaftsgärten, Selbsterntegärten, Guerilla Gärten,  Schulgärten, Dachgärten oder – die wohl kleinsten Gärten – bepflanzte Baumscheiben. Sie stellen und beantworten zentrale Fragen der urbanen Gesellschaft: zu sozialer, kultureller und biologischer Vielfalt, partizipativer Stadtgestaltung, Stadtökologie, Versorgung und Konsum, Bildung, Bewegung, Ernährung und Gesundheit, Solidarität, Integration und bürgerschaftlichem Engagement.

 

Für alle diese bestehenden und neuen Initiativen, für Interessentinnen, Interessenten und Akteure des gemeinschaftlichen Gärtnerns und der urbanen Landwirtschaft in Berlin, will das entstehende Allmende-Kontor auf der Tempelhofer Freiheit eine Anlauf- und Vernetzungsstelle, Wissensspeicher, Lernort und ein Garten für alle sein. Gemeinschaftliche, gärtnerische Freiraumnutzung soll in der Stadt etabliert und auf allen Ebenen – auch mit Verwaltung und Politik - vernetzt werden.

Im Allmende-Kontor, das in ökologischer Bauweise entwickelt wird, werden Aktivist/innen aus der Gemeinschaftsgartenszene neue und bestehende Garteninitiativen beraten und unterstützen: durch know-how, Fundraising, Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit.

Um das Kontor wird ein gemeinschaftlich entwickelter und zu nutzender Schaugarten wachsen, der die Vielfalt städtischen Gärtnerns darstellen soll. Ein Ressourcenpool zum Verleih von Geräten  wird angelegt. Und als Beitrag zur Biodiversität kann hier die erste Berliner Saatgutbank – gespeist aus Gemeinschaftsgärten – entstehen, Saatgut, das bewahrt und zu einem Teil durch Tausch wieder in die Gärten zurückfließt.


Das Allmende-Kontor auf der Tempelhofer Freiheit, in direkter Nachbarschaft zum Neuköllner Kiez, soll für alle und mit allen entwickelt werden, die sich für das Gärtnern auf der Tempelhofer Freiheit und in der ganzen Stadt engagieren und interessieren.

 

Im Gemeinschaftsgarten gibt es in diesem Sommer jeden Samstag, von 14:00 - 18:00 Uhr die Möglichkeit des "Kennenlernens" und Informationen zu Umgang/Ablauf fürs Mitmachen und zur Organisation allgemein und natürlich auch die Möglichkeit zum bauen und ackern.

Pionier: workstation e.V. mit urbanacker.net

urbanacker.net wurde als Internetplattform durch Berliner Gartenaktivist/innen ins Leben gerufen. Wichtige Wegbereiter sind die AG Kleinstlandwirtschaft, die AG interkulturelle Gärten in Berlin und Brandenburg und workstation Ideenwerkstatt Berlin e.V., als Träger des Projektes. Im und für das Netzwerk sind neben vielen Garteninitiativen auch der VERN e.V., die Stiftung Interkultur, Berlin 21 e.V., Forscher/innen und Wissenschaftler/innen engagiert.

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